BLUTGOTT im Interview (3/3)

Blutgott

Mit „Die Schlacht um Knochenheim – Death of the Bloodking“ fügt Thomas Gurrath von Blutgott seinem Universum eine weitere Geschichte zu. Der sympathische Schwabe entführt uns in seine ganz eigene Welt. Lies hier den dritten Teil unseres großen Interviews.
 

Privilegien

So oder so, der Output, den Gurrath an den Tag legt, ist schon ziemlich atemberaubend. Bleibt da überhaupt noch Zeit für etwas anderes? „‚Death of the Bloodking‘ ist, glaube ich, mein 20. reguläres Album, mit allen Bonusalben, Re-Recordings und sonstigen Sachen müssten es inzwischen um die 50 CDs sein. Ich arbeite jeden Tag, mache keinen Urlaub und habe auch kein Wochenende. Ich sollte dazu sagen, dass ich das gerne mache. Unfassbar viel Zeit geht aber für Social Media, Booking, Organisation und den Business-Teil drauf. Ich würde gerne noch mehr meiner Zeit der Kunst widmen. Monster malen, Monster bauen, Songs über Monster schreiben.“ Es gibt schlechtere Lebensentwürfe. „20 Alben bedeuten ungefähr ein Album pro Jahr. Früher haben das viele Bands so gehandhabt, es hat sich nur geändert, weil man mit Alben kein Geld mehr verdient. Aus wirtschaftlicher Sicht braucht es vielleicht ein Album alle drei bis fünf Jahre, um dann wieder gebucht zu werden. Ich mache Alben nur als Selbstzweck, das Blutgott-Metal-Universe ist ein Kunstprojekt. Dass ich davon leben kann, ist ein großes Glück und ich sehe es auch als Privileg an, so viel Musik machen zu können.“

Marc Halupczok

Höre Blutgott in unserer „Current Issue“-Playlist auf Spotify:

Schon unseren Newsletter abonniert?

Hier kannst Du das gedruckte Orkus!-Magazin abonnieren: