ROBYN: Sexualität jenseits der 40? 

Photo: Marili Andre

ROBYN, die vielen auch von ihrer Kooperation mit RÖYKSOPP bekannt sein dürfte, behandelt auf ihrem aktuellen Album „existential“ auch Themen, die oftmals nur hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen werden. Darunter ihren Weg zur Mutterschaft: Als Alleinerziehende durch künstliche Befruchtung (IVF) verarbeitet sie diese Erfahrung eindringlich – besonders im Song „Dopamine“, der biochemische Prozesse mit dem menschlichen Bedürfnis nach Nähe verknüpft. Gleichzeitig widmet sich die Künstlerin offen Themen wie Sinnlichkeit und Begehren. Der Albumtitel – ein Wortspiel aus „Sex“ und „existentiell“ – unterstreicht ihren Ansatz, weibliche Lust jenseits der 40 als selbstverständlichen Teil der Identität darzustellen. Musikalisch kehrt ROBYN zu einem reduzierten, euphorischen Synth-Pop zurück, der an ihre „Body Talk“-Ära erinnert.

Sieh Dir das Video zu „Sucker for Love“ an:

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