SKAPHOS im Interview (2/2)

Skaphos wurde 2018 in Lyon gegründet. Wir setzen unser Interview mit den apokalyptischen Death-Metallern über ihr neues Werk „The Descent“ fort. Du hast den ersten Teil verpasst? Kein Problem, Du kannst ihn hier nachlesen.
Orkus: Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen?
Jérémy Tronyo: Zuerst hieß die Band Bathyscaphe, aber wir fanden den Namen zu lang. Skaphos war die zweite Idee und klang von Anfang an großartig. Es stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Boot“. Wir hatten die Idee der Überquerung des Styx, so als würde man mit einem Boot vom Leben in den Tod fahren. Das wäre das Schicksal der Seeleute gewesen. Mit riesigen Tintenfischen und anderen Schrecken der Tiefsee.
O: Das Albumcover ist auch besonders gut geworden! Wie kam es dazu?
JT: Wir haben das erste Albumcover „Bathyscape“ von Laurine Metura genommen, das bereits ein wirklich großartiges Artwork war, und Paolo Girardi gebeten, es in seinem Stil zu überarbeiten. Und wir wurden nicht enttäuscht.
O: Auch die Vinyl-Version ist erstklassig. Was gefällt dir persönlich am besten an Vinyl? Abgesehen davon, dass das brillante Artwork wirklich hervorsticht?
JT: Uns gefällt, dass das Label Les Acteurs de l’Ombreversucht hat, der Vinylplatte eine Meeres-/Wellenfarbe zu verleihen. Nicht nur Blau und Weiß, sondern sie haben versucht, das Gefühl von Meeresgischt einzufangen. Und auf der LP sieht das fantastisch aus. Es ist auch unsere zweite Vinylplatte, daher freuen wir uns immer noch sehr, ein solches neues Objekt in unseren Regalen zu haben.
O: Eure Live-Shows sind mittlerweile schon legendär. Worauf freut ihr euch bei der nächsten Tour am meisten?
JT: Unsere nächste Tour ist unsere erste in Europa als Headliner, daher stehen wir unter großem Druck und hoffen, dass alles reibungslos verläuft. Es gibt Städte, die wir bereits kennen, daher ist es schön, wieder dorthin zu kommen und neue Orte zu entdecken. Wir haben Leute, die sich bei uns melden, weil wir sie auf vergangenen Touren getroffen haben, und wir freuen uns darauf, sie wiederzusehen. Außerdem touren wir mit unseren Freunden von Antania (USA), daher wissen wir, dass dies eine gute Tour werden wird.
O: Es gibt auch ein paar Stopps in Deutschland. Wie waren eure Erfahrungen mit deutschen Fans bisher? – Und gibt es Unterschiede im Vergleich zu, sagen wir, Fans aus eurem Heimatland?
JT: Deutschland ist für uns das beste Land in der EU für Metal-Musik, deshalb spielen wir sehr gerne in hier, weil die Leute nach den Shows immer nett und gesprächig sind. Die Deutschen unterstützen die Underground-Musik wirklich sehr, und das ist für uns immer eine tolle Zeit.
O: Wie sieht die Death-/Black-Metal-Szene in Frankreich aus?
JT: Black Metal läuft wirklich gut, es gibt viele großartige Bands, aber wir machen eher Blackened Death Metal, und es gibt nicht so viele Bands, die „Black Death Metal“ im Stil von Behemoth, Hate, Ulcerate usw. spielen. Eine der besten Bands für uns war Svart Crown, aber leider haben sie sich vor ein paar Jahren aufgelöst. Aber Skaphos ist keine Band, die viel in Frankreich tourt; eigentlich versuchen wir mit unserer Veröffentlichung bei LADLO, unsere französische Community zu vergrößern, weil wir glauben, dass es einen Platz für diese Art von Musik gibt, die nicht oft genug gespielt wird.
O: Was sind eure Pläne für die Zukunft?
JT: Touren! Immer. An neuer Musik arbeiten und sie so vielen Menschen wie möglich näherbringen. Wir arbeiten auch an einem Film, aber um mehr darüber zu erfahren, solltet ihr uns auf unseren sozialen Medien folgen!
Heinrich Zeschner
Line-up:
Stéphan Petitjean – Gesang, Gitarre
Jérémy Tronyo – Gitarre, Hintergrundgesang
Théo Langlois – Bass
Nathan Faure – Schlagzeug
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