THE CALM GREY im Interview (2/2)

The Calm Grey

In unserem zweiteiligen Interview sprechen wir mit The Calm Grey über „In Between Sadness“. Du hast den ersten Teil verpasst? Kein Problem, Du kannst ihn hier nachlesen.

Ruhrgebiets-Melancholie trifft tanzbare Dunkelheit

Trotz aller Schwere klingt „In Between Sadness“ nie hoffnungslos. Wavige Gitarren, fließende Synthesizer und treibende Rhythmen verleihen dem Album eine elegante Leichtigkeit. Rio nennt es „melancholische Tanzmusik für Lumpi den Vampir“, Mirco spricht von „traurigen Liedern für eine in Nebel eingehüllte Tanzfläche“. Besonders „These Grey Alleys“ sticht als Single heraus – düster im Text, aber überraschend eingängig. Der Remix von Per Anders Kurenbach dürfte zudem seinen Weg direkt auf die Dancefloors der Dark-Wave-Clubs finden.

Ein Denkmal – und ein neuer Anfang

Auch ihre Heimat klingt mit: Rio spricht von „polnischer Melancholie“ und Ruhrgebietsprägung, Mirco eher von „der langsam einkehrenden Tristesse in Bielefeld“. „In Between Sadness“ ist ein musikalisches Denkmal für verlorene Menschen – und ein Beweis dafür, wie heilend Kunst sein kann. Oder, wie Rio sagt: „Die Menschen, die wir verloren haben, wollten, dass wir weitermachen.“ Mirco bringt den Blick nach vorn auf den Punkt: „Es wird weitergehen.“

Jan Schütz (Meersein)

Line-up:
Rio Black – Gesang
Mirco Rappsilber – Instrumente

Sieh Dir das Video zu „These Grey Alleys“ an:

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