ARGOROK im Interview (2/2)

Die Extreme-Metal-Durchstarter von Argorok melden sich mit der neuen EP „Omen“ zurück. Wir sprechen in zwei Teilen mit der Band. Du hast den ersten Teil verpasst? Du kannst ihn hier nachlesen.

Über den Tellerrand blicken

Ein Highlight der EP ist das Feature mit Aello die Windböe (Harpyie) auf dem Song „Enklave“. Wie es dazu kam, berichtet Bill so: „Das war ein recht spontaner Einfall. Beim Song war in der ersten Strophe ein Part mit Klargesang vorgesehen. Zu der Zeit liefen recht oft Songs von Harpyie bei mir und irgendwann kam der Gedanke, dass das doch gut passen könnte. Aellos Stimme ist ein ziemlicher Kontrast zu dem, was wir sonst machen, aber ich finde genau das macht die Zusammenarbeit mit anderen Musikern so spannend.“

Übung macht den Meister

Besonders die tiefe, gutturale Stimme von Sänger Boa gibt den martialischen Songs von Argorok ein herausstechendes Element, „Technik ist das A und O. Wenn es unangenehm wird oder wehtut, aufhören, erholen und ein, zwei Tage später wieder neu probieren. Ich hab lange herumprobiert, um die für mich passende Technik zu finden. Der individuelle Sound kommt dann von ganz alleine. Klassischer Gesangsunterricht hat mir geholfen, mir vernünftige Atemtechniken anzueignen“, verrät der Frontmann, wie er seine Stimme, angesichts der Herausforderung schützt.

Michael Schille

Line-up:
Boa – Gesang
Andy – Leadgitarre
Eric – Rhythmusgitarre
Bill – Bass, Gesang
Hyrass – Schlagzeug

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