BLUTGOTT im Interview (2/3)

Mit „Die Schlacht um Knochenheim – Death of the Bloodking“ fügt Thomas Gurrath von Blutgott seinem Universum eine weitere Geschichte zu. Der sympathische Schwabe entführt uns in seine ganz eigene Welt.
Böser Drache
Ein komplexes Werk, das noch viel weiter ins Detail geht. Wie behält man bei so vielen Wesen den Überblick? Thomas lacht. „Da ich fast jeden Tag an meinem Universum weiterbaue und schon seit über 15 Jahren daran arbeite, bin ich eigentlich ständig im Thema. Manchmal muss ich bei den Zeitlinien nachschauen, um nicht durcheinander zu kommen. Aber die Texte funktionieren ja auch ohne jedes Hintergrundwissen. Drachen brennen Städte nieder, haha. Es ist der Kampf von Böse gegen Böse, die rechtschaffenen Drachen des Feuerthrons und die Elben von Eden spielen natürlich auch eine große Rolle. Ich habe in erster Linie ein Setting geschaffen, also eine Hintergrundwelt, in der Platz für viele Geschichten ist. Letztlich kann jeder, der auf Tabletop-Spiele steht, mit meinem ‚Kings-of-Carnage‘-Spiel seine eigenen Abenteuer in dieser Welt erleben.“
Ordnung muss sein
Blutgott bringt drei Projekte unter einen Hut. Aber wie hat man sich das Songwriting vorzustellen? Auch das kann ja schnell in Chaos ausarten. „Früher, vor dem Blutgott-Metal-Universe, als ich nur Debauchery-Alben aufgenommen habe, habe ich alle Songs aus einem Jahr auf ein Album gepackt. Dadurch waren einige Debauchery-Alben sehr chaotisch, enthielten alles von Hard Rock über Symphonic Black Metal bis hin zu Death Metal. Das Album „Rockers & War“ ist das extremste Beispiel. Ab 2014 habe ich angefangen, meine Songs zu sortieren. Ab da habe ich jeden Song einem meiner drei Metal-Monster zugeordnet. Rock-Songs zu Blood God, Metal-Songs zu Debauchery, deutsche Texte zu Balgeroth. Seit 2014 haben die einzelnen Alben viel weniger Abwechslung und sind in sich sehr homogen, was gewollt ist.“
Marc Halupczok
Im November setzen wir das Interview fort.
Sieh Dir das Video zu „Fall of the Skull Mountain“ an:
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