HELLYSH im Interview (2/2)

Mit ihrem vierten Album „Heksenkässel“ serviert uns das ostfriesische Trio Hellysh Death Metal der alten, skandinavischen Schule. Philipp, Lenny und JM berichten über gute Kontakte ins Ausland, seltsame Südfrüchte und das Wetter hoch im Nordwesten.
Ostfriesische Luft
Wie erwähnt ist Ostfriesland die Heimat von Hellysh. Hier scheint es ein ganzes Nest von Death-Metal-Bands zu geben. Man denke nur an Weak Aside, Slaughterday oder Temple of Dread. Liegt das am Wetter oder an der Landschaft? Philipp lacht. „Ganz bestimmt am Wetter. Eventuell ist es auch die Einöde zwischen den Fehngräben. Quatsch, Ostfriesland war schon immer etwas anders. Und vielleicht ist hier irgendwas in der Luft. Wir fühlen uns auf jeden Fall sehr wohl hier und zudem geehrt, in einem Atemzug mit diesen tollen Bands genannt zu werden. Ehrlich gesagt haben wir absolut keinen Schimmer, wieso das in Eastfreezeland ausgerechnet so gut für den Death Metal läuft.“ Die familiäre Zusammenarbeit läuft ebenfalls problemlos, wie Schlagzeuger JM berichtet. „Ich wurde musikalisch anders sozialisiert. Aber ich musste mich der Knechtung des Schwiegervaters unterwerfen, haha.“
Marc Halupczok
Line up:
Philipp Wilken – Gesang, Gitarre, Bass
Lenny Wilken – Bass
JM – Schlagzeug
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