MACHINER im Interview (1/2)

Photo: Graham Hunt

Zwischen rauer Küste, industrieller Landschaft und elektronischen Klangwelten haben Machiner ihren ganz eigenen Sound entwickelt. Auf „Motion Waves“ treffen Dark Wave und Post-Industrial auf atmosphärische Melodien und persönliche Geschichten. Sänger Paul McCarte erzählt in unserem zweiteiligen Interview, wie Hartlepool die Musik der Band geprägt hat und warum sie lieber zeitlose Alben als kurzlebige Trends erschaffe.

Küste prägt Sound

Hartlepool liegt an der Nordostküste Englands und wirkt auf den ersten Blick eher rau als glamourös. Genau hier haben Machiner ihre Wurzeln. Für Sänger Paul McCarte ist der Ort viel mehr als nur eine Heimat: „Wir mussten uns unsere Unterhaltung selbst schaffen. Also haben wir Bands gegründet und in Garagen und leerstehenden Gebäuden Musik gemacht.“ Aus diesem DIY-Geist entstand 2022 eine Band, die Dark Wave, Post-Industrial und Alternative Rock mit elektronischen Klangwelten verbindet.

„Motion Waves“ entsteht

Eigentlich sollte alles mit einer EP beginnen. Vier Songs waren bereits aufgenommen, doch nach den ersten Konzerten änderte sich der Plan. „Wir haben gemerkt, dass daraus ein komplettes Album werden muss.“ Die Stücke entstanden über mehrere Jahre hinweg in Wochenendsessions im Studio in Hartlepool. Zwischen Tourneen wurde aufgenommen, anschließend gemeinsam mit Mark Hand gemischt. Erst als Musik, Artwork und die Landschaftsaufnahmen aus Nordostengland zusammenfanden, war für die Band klar: „Jetzt können wir es loslassen.“

Jan Schütz (Meersein)

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