MASSIV IN MENSCH im Interview (1/2)

30 Jahre Massiv in Mensch: Zum Jubiläum blickt die Band mit „Reminiszenzen und Sequenzen“ zurück und schlägt mit „Hands on Massiv Vol. IV“ zugleich ein neues Remix-Kapitel auf. Daniel Logemann spricht in unserem zweiteiligen Interview über musikalische Grenzgänge, besondere Wegbegleiter und die Geschichten hinter Songs wie „Procrastination“ und „A Night in Freezing Rain“.
Orkus: Zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch zum 30-jährigen Jubiläum. Wie kam es, dass ihr zum Jubiläum nicht nur „Reminiszenzen und Sequenzen“, sondern auch noch das Remix-Album „Hands on Massiv Vol IV“ herausgebracht habt?
Daniel Logemann: Vielen Dank! Wir wollten für unsere treuen Fans und Wegbegleiter zum Jubiläum nicht nur ein neues Studioalbum, sondern eben auch ein weiteres „Schmankerl“ bieten. Die „Hands on Massiv“-Reihe bot sich quasi an, da es seit dem Jahr 2013 keinen weiteren Teil mehr gab. Außerdem hatten wir viele sehr gelungene Mixe in der Zwischenzeit „gesammelt“ und wollten diese eben auf einem physischen Tonträger anbieten.
O: Bevor wir den Schwerpunkt auf das neue Album lenken: Wo lag dabei euer Fokus?
DL: Der Fokus beim Remixalbum lag vor allen Dingen darauf, ein breites Spektrum der (elektronischen) Musik abzubilden. Wir sind ja bekannt dafür, die Grenzen zu sprengen. Insofern hört man hier auch u.a. Techno-, Hardstyle- oder in einem Fall Rock-Elemente. Ich finde es spannend, die eigenen Tracks in einem anderen Soundgewand zu erleben. Auch die komplette Dekonstruktion, z. B. in „Ans Kreuz genagelt“, finde ich sehr interessant. Natürlich ist es aber auch so, dass Wegbegleiter und enge Vertraute Remixe machen sollten – aus alter Verbundenheit.
O: Dann sprechen wir über „Reminiszenzen und Sequenzen“: Der Titelsong beginnt episch mit Reiner Schöne, der euch würdig ankündigt. Wie kam es zu der Entscheidung zu seiner kultigen Stimme und wie entstand der Song?
DL: Reiner hat nun bereits das vierte Intro für Massiv in Mensch gesprochen, worüber wir natürlich sehr froh und stolz sind. Seine Stimme ist wirklich episch – für mich der markanteste Synchronsprecher in Deutschland. Es ist insofern schon „Pflicht“, dass er die neuen Alben der Band einleitet. Mit Reiner verbindet mich mittlerweile ein enges freundschaftliches Verhältnis. Ich habe für ihn übrigens auch schon „gearbeitet“ und z. B. das Video seines Songs „Die Zeit ist da“ kreiert. Das Intro ist quasi ein Wegweiser durchs Album und gleichzeitig eine musikalische und textliche Zusammenfassung unseres bisherigen Schaffens.
Claudia Zinn-Zinnenburg
In Kürze Setzen wir unser Interview fort. Mehr über Massiv in Mensch erfährst Du auch in unserer Oktober/November-Ausgabe.

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