RIKA BENDER im Interview (1/2)

Zwischen sonnigem Freiburg und düsteren Klängen hat Rika Bender ihren ganz eigenen musikalischen Kosmos geschaffen. Auf „Blut & Beton“ treffen New Wave, Post-Punk und harte Gitarren auf persönliche Geschichten über Zweifel, Selbstbestimmung und das Anderssein. In unserem zweiteiligen Interview erzählt sie, wie das Album gewachsen ist und warum sie heute nicht mehr alles alleine tragen möchte.

Freiburg als Gegenpol

Freiburg ist bekannt für seine sonnige Atmosphäre – doch genau dort entsteht die Musik von Rika Bender. Der Kontrast gefällt ihr: „Ich mag es, in einer kleinen, schönen Stadt zu leben und Musik zu machen, die teilweise ziemlich düster und laut ist.“ Die Sängerin und Songwriterin hat sich dort ihre musikalische Basis aufgebaut, während Einflüsse aus den Achtzigern, New Wave und Post-Punk ihren eigenen Stil geprägt haben.

Ein Album wächst zusammen

Die Songs auf „Blut & Beton“ entstanden über zwei Jahre, bis sich ein Gesamtbild zusammenfügte. „Irgendwann hat sich einfach herauskristallisiert, dass diese Songs zusammengehören“, erzählt Rika. Themen wie Selbstbestimmung, Zweifel und das Gefühl, nicht überall hineinzupassen, ziehen sich durch das gesamte Album und verbinden die unterschiedlichen Klangwelten. Diese Entwicklung macht die Songs glaubwürdig, weil sie verschiedene Lebensphasen einfangen und trotzdem wie aus einem Guss wirken.

In Kürze setzen wir unser Interview fort.

Jan Schütz (Meersein)

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