PAPILLON DE NUIT im Interview (1/2)

Manchmal entstehen Alben aus einem Moment, in dem das Leben plötzlich innehält. „Musetta“, das Debüt von Papillon de Nuit, ist so ein Werk – geboren aus persönlicher Unsicherheit, Dunkelheit und bemerkenswerter Klarheit. Was als Soloprojekt von Stephen Kennedy begann, wuchs schnell über sich hinaus. „Ursprünglich wollte ich nur drei Songs als eine Art persönliche Katharsis schreiben und aufnehmen“, erzählt er. Doch die Ideen wurden größer, „ausladender und eigenwilliger“ – und Kennedy wusste: „Es war Zeit, daraus ein Kollektiv zu machen.“ Mehr erfährst Du in unserem zweiteiligen Interview.
York als Quelle von Mystik und Erinnerung
Kennedys Musik ist tief in seiner Heimat verwurzelt. Vor allem die Moore West Yorkshires und die geschichtsträchtige Atmosphäre Yorks prägen seine Kreativität. „Die Moore und rauen Landschaften dort haben den Großteil meiner Kreativität geprägt“, sagt er. Heute fühlt er sich besonders zwischen York, Whitby und Robin Hood’s Bay zuhause. „Die Geschichte und das Geheimnis Yorks beflügeln die Fantasie – es ist ein wunderbarer Ort, um kreativ zu sein.“ Diese Landschaften hört man: Nebel, alte Mauern, Erinnerungsspuren.
Jan Schütz
In Kürze setzen wir unser Gespräch fort.
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