HKSPK im Interview (2/2)

Was bedeutet Heimkehr, wenn entweder die Heimat, oder – vielleicht noch schlimmer – man sich selbst zu sehr verändert hat? Diese Frage stellen sich HKSPK auf dem neuen, passend betitelten Album „Heimkehr“. Sänger Jim Kalubba nahm sich die Veröffentlichung zum Anlass für ein Gespräch. Du hast den ersten Teil verpasst? Kein Problem, hier kannst Du ihn nachlesen.
Selbstgemacht ist doch am besten
So fungiert „Heimkehr“ nicht nur als emotionales Überdruckventil, HKSPK nutzen es auch, um ihr musikalisches Wachstum zu zeigen und präsentieren sich selbstbewusster. Umso beeindruckender, da sich die Jungs nun größtenteils selbst auf Soundfindung machen: „Schon bei ‚The Human Butcher‘ haben wir angefangen, uns intensiver mit Recording, Mixing und verschiedenen Studiosounds zu beschäftigen. Bei ‚Heimkehr‘ konnten wir vieles davon weiterentwickeln und durch kleine Stellschrauben verbessern“, erklärt Jim Kalubba von den guten Seiten der Eigenverantwortung, lässt aber auch die Schattenseiten nicht unbetont: „Wenn uns etwas nicht gefällt, können wir noch einmal zurückgehen. Wir können einen Sound ausprobieren, ihn wieder verwerfen und am nächsten Tag feststellen, dass die erste Version doch besser war. Das ist gleichzeitig Fluch und Segen. Trotzdem möchten wir diese Kontrolle momentan nicht missen.“ Diese Liebe zum Detail hört man auch bei „Heimkehr“ heraus.
Michael Schille
Line-up:
Jim Kalubba – Gesang & Gitarre
Leon Sabiers – Gitarre
Arne Ising – Schlagzeug
Höre „Rot in Despair“:
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