So war es bei AMON AMARTH

21. Oktober 2026, Sporthalle Hamburg
Support: Soilwork & Orbit Culture

„Gegen Abend kamen sie an, verweilten die Nacht, den folgenden Tag und die darauffolgende Nacht daselbst und verließen alsdann die durch Raub und Brand gänzlich zerstörte Stadt.“ – So lässt sich eine Schilderung des späteren Erzbischofs Rimbert über einen der schwärzesten Tage der frühen Hamburger Stadtgeschichte zusammenfassen. Davon hast Du vermutlich noch nie gehört. Macht nichts. Es war schließlich das Jahr 845, als nordische Krieger über die damals noch junge Hammaburg herfielen, plünderten, brandschatzten und wenig übrigließen, worüber sich die Einheimischen hätten freuen können.
1181 Jahre später sind sie wieder da. Neue Wikinger aus dem hohen Norden. Diesmal ohne Langschiffe auf der Elbe, dafür mit tonnenschweren Verstärkern, scharf geschliffenen Gitarren und einem Frontmann, dessen Stimme klingt, als hätte Odin persönlich einen Presslufthammer verschluckt. – Amon Amarth haben Hamburg überfallen!

Und obwohl die Sporthalle an diesem Mittwochabend nicht restlos ausverkauft ist, haben sich verdammt viele Metalheads eingefunden, um sich freiwillig die musikalische Rüstung verbeulen zu lassen. Die Stimmung ist bestens, die Vorfreude greifbar. Hier riecht es nach einem Abend, an dem Nackenmuskeln Schwerstarbeit leisten müssen. Die schwedischen Melodic-Death-Metal-Veteranen befinden sich auf ihrer „The Allfather Awakens – Europe & UK 2026“-Tour und haben mit Soilwork und Orbit Culture gleich zwei Landsleute mitgebracht. Drei Bands, drei Generationen schwedischer Metalgeschichte und eine gemeinsame Botschaft: Heute wird nicht gekuschelt.

Soilwork – Der erste Schlag kommt aus Helsingborg

Den Auftakt übernehmen Soilwork, die bereits seit den Neunzigerjahren zu den prägenden Namen des schwedischen Melodic Death Metal gehören. Die Band aus Helsingborg verbindet harte Gitarrenarbeit mit modernen Arrangements, melodischen Refrains und der enormen stimmlichen Bandbreite ihres Frontmanns Björn „Speed“ Strid. Und die Schweden verlieren keine Zeit. Mit „The Nurturing Glance“ und „Distance“ schlagen sie gleich zu Beginn eine Schneise durch die noch frischen Nackenmuskeln. Die Gitarren sägen, die Drums treiben und Strid wechselt zwischen aggressivem Gesang und melodischer Klarheit, als wäre das die selbstverständlichste Sache der Welt. „Figure Number Five“ und „Distortion Sleep“ erinnern anschließend daran, weshalb Soilwork seit Jahrzehnten einen festen Platz in der skandinavischen Metalszene besitzen. Technische Präzision trifft auf bissige Melodien, ohne dass die Songs ihre unmittelbare Wirkung verlieren. Mit „Spirit of No Return“ und „Death Diviner“ geht es weiter durch das Spannungsfeld aus moderner Härte und eingängigen Passagen. Hier wird nicht einfach nur Geschwindigkeit zelebriert. Soilwork verstehen es, selbst zwischen aggressiven Riffs noch genügend Raum für musikalische Feinheiten zu lassen. „Stabbing the Drama“ gehört schließlich zu jenen Nummern, die auch nach Jahren nichts von ihrer Schärfe verloren haben. Mit „Stålfågel“ endet der Auftritt melodischer, aber keineswegs zahmer. Ein Auftakt, der den Hamburgern bereits ordentlich die Ohren durchgepustet hat. Der Ofen läuft.

Orbit Culture – Jetzt wird der Ofen zum Hochofen

Anschließend übernehmen Orbit Culture, und spätestens jetzt dürfte auch dem letzten Besucher klar sein, dass die Schweden heute keine Gefangenen machen wollen. 2013 im kleinen Eksjö gegründet, gehören Orbit Culture zu den spannendsten jüngeren Vertretern des modernen Metal. Ihre Musik verbindet Melodic Death, Groove Metal und beinahe filmische Klangdimensionen. Frontmann Niklas Karlsson vereint tiefe Growls mit markantem Gesang, während die Gitarren eine Mischung aus brutaler Schwere und überraschender Melodik entfesseln. „Redfog“ und „Alienated“ treiben den Puls gleich zu Beginn nach oben. Massive Riffs schieben sich durch die Halle, während die Rhythmen mit einer Präzision zuschlagen, die wenig Spielraum für körperliche Zurückhaltung lässt. Mit „The Storm“ und „The Tales of War“ öffnen die Schweden ihr musikalisches Arsenal noch weiter. Mal walzen die Gitarren alles nieder, mal reißen melodische Passagen plötzlich den Horizont auf. Gerade dieser Wechsel macht ihren Sound so reizvoll. „Strangler“ zieht die Schrauben wieder an, bevor „While We Serve“ mit seiner düsteren Atmosphäre und den schweren Grooves für weitere Blessuren im Nackenbereich sorgt. Bei „Hydra“ wird es noch einmal besonders finster und wuchtig. Die Musik besitzt etwas Bedrohliches, als würde sich hinter den Verstärkern ein gewaltiges Ungeheuer regen. Mit „Vultures of North“ verabschieden sich Orbit Culture schließlich aus Hamburg. Ein letzter Angriff aus Gitarren, Drums und rauer Stimme.

Was für ein Brett!

Amon Amarth – Wenn das Gjallarhorn Hamburg zum Angriff ruft

Jetzt wird es ernst. Links und rechts des Schlagzeugs ragen zwei riesige Drachenbootköpfe empor. Die Bühne gleicht dem Vorderdeck eines Kriegsschiffes, das geradewegs auf Hamburg zuhält. Nur die Elbe fehlt. Dafür stehen vor der Bühne ein paar tausend Menschen, die sich offenbar freiwillig entern lassen wollen. Ein Hornruf durchschneidet die Erwartung. „Gjallarhorn“: In der nordischen Mythologie kündigt Heimdalls Horn Ragnarök an – den Untergang der Götter. Hier ist es das Startsignal für einen Abend, an dem sich zumindest die Hamburger Nackenwirbel auf ihren persönlichen Weltuntergang einstellen dürfen. Kaum verklungen, reißen die ersten Gitarren von „War of the Gods“ die Sporthalle aus ihrer angespannten Vorfreude. Johan Hegg steht im Zentrum dieses musikalischen Feldzugs, die langen Haare, der mächtige Bart und eine Stimme, die klingt, als würde jemand Kies durch einen Betonmischer jagen.

Ein bisschen Brandstiftung gehört dazu

„Death in Fire“ macht seinem Namen anschließend alle Ehre. Feuerstöße schießen aus der Bühne, Pyrotechnik taucht die Drachenbootköpfe in flackerndes Orange und für einen Moment scheint es, als würde die Sporthalle tatsächlich in Flammen stehen. Dazu dieses herrlich ungehobelte Gitarrenbrett, das seit mehr als zwei Jahrzehnten nichts von seiner Angriffslust verloren hat. Vor der Bühne haben sich längst die ersten Moshpits geöffnet. Körper prallen aufeinander, Haare fliegen, irgendwo verliert vermutlich jemand kurzzeitig die Orientierung. Und während unten noch die Kreise rotieren, tauchen über den Köpfen der Menge die ersten Crowdsurfer auf. Es bleibt nicht bei ein paar Mutigen. Im Laufe des Abends entwickelt sich daraus eine regelrechte Völkerwanderung in luftiger Höhe. Kaum hat die Security einen Besucher sicher aus dem Strom ausgestreckter Hände befreit, kündigt sich bereits der nächste an. Wer heute im Fotograben arbeitet, braucht nicht nur eine gute Kamera. Sondern auch Augen im Hinterkopf. „Free Will Sacrifice“ und „Deceiver of the Gods“ halten das Tempo anschließend hoch. Die Gitarren wechseln zwischen bissigen Riffs und Melodien, die sich trotz aller Härte erstaunlich hartnäckig im Gehör festsetzen. Heggs Growls liegen darüber wie eine rostige Eisenkette.

Der Allvater ist wach – und offenbar schlecht gelaunt

Jetzt schlägt die Stunde des neuen Materials. „The Allfather Awakes“ führt tief in die Welt Odins, wo Weisheit, Krieg und Tod seit jeher eine ziemlich ungemütliche Wohngemeinschaft bilden. Die Komposition setzt auf die vertrauten Stärken der Band: scharfkantige Gitarren, treibende Drums und diese besondere Fähigkeit, selbst aus einem musikalischen Angriff noch eine Melodie herauszuschälen. „Hermod’s Ride to Hel – Lokes Treachery, Part 1“ führt anschließend ins Totenreich. Hermods Reise nach Hel gehört zu jenen Geschichten, die zeigen, dass die nordische Mythologie selten zimperlich mit ihren Figuren umgeht. Hegg erzählt das nicht wie ein freundlicher Märchenonkel. Eher wie jemand, der selbst dabei gewesen ist und noch eine offene Rechnung mit Loki hat.

Alle Mann an die Ruder!

Ein paar Minuten später bekommt die Sporthalle eine völlig andere Aufgabe. „Put Your Back Into the Oar“ steht an. Wer Amon Amarth kennt, weiß, was das bedeutet. Die berühmte Rudereinlage gehört inzwischen ebenso zur Band wie Johan Heggs Bart. Plötzlich wird aus einer Metalshow ein ziemlich eigenwilliger Fitnesskurs für Menschen, die normalerweise lieber Bierflaschen als Ruder in der Hand halten. Eine herrlich absurde Vorstellung. Tausende Metalheads, die sich freiwillig auf eine imaginäre Reise über die Nordsee begeben. Kein Wasser, kein Schiff, kein Ziel. Nur Musik und die gemeinsame Bereitschaft, sich für ein paar Minuten zum Wikinger zu machen. „We Rule the Waves“ bleibt anschließend auf hoher See. Die Gitarren rollen wie eine herannahende Sturmfront, während die Drums den Takt für eine Flotte liefern, die besser nicht vor Hamburg vor Anker geht. Die Hansestadt hat schließlich schon einmal schlechte Erfahrungen mit solchen Besuchern gemacht. Einen anderen Ton schlägt „One Thousand Burning Arrows“ an. Hier geht es nicht um triumphierende Krieger, sondern um Verlust und Abschied. Hinter den Gitarren liegt eine Traurigkeit, die sich nicht aufdrängt, aber deutlich spürbar bleibt. Ein Stück, das zeigt, dass selbst zwischen Trinkhörnern und Schlachtgesängen Platz für Schmerz ist.

Ein Lagerfeuer mitten im Krieg

Und plötzlich wird es stiller. Zumindest für ein paar Minuten. Die Band versammelt sich um eine große Feuerschale. Darin brennt ein Lagerfeuer, dessen Licht über die Gesichter der Musiker flackert. Statt die Verstärker weiter zu quälen, greifen die Schweden zu akustischen Instrumenten. „Upphaf“ führt zurück zu den Ursprüngen der nordischen Götterwelt. Es ist einer dieser Momente, in denen eine große Metalproduktion plötzlich etwas beinahe Persönliches bekommt. Die Musiker sitzen beieinander wie alte Gefährten, die nach einer langen Reise ihre Geschichten teilen. Das Feuer knistert, die Musik nimmt sich zurück, und für einen Augenblick scheint der ganze martialische Bühnenzauber weit entfernt. Kein Feuerinferno. Keine Gitarrenattacke. Keine überlebensgroßen Gestalten. Nur ein paar Männer, akustische Musik und eine Flamme, die sich nicht um Lautstärke schert. Gerade nach der bisherigen Materialschlacht wirkt dieser Kontrast überraschend stark. Vielleicht sogar stärker als der nächste Feuerstoß.

Odin betritt das Schlachtfeld

Die Ruhe ist vorbei. Kaum haben die letzten akustischen Töne den Raum verlassen, fahren Amon Amarth wieder die schweren Geschütze auf. „Guardians of Asgaard“ holt die Sporthalle zurück ins Getümmel – und plötzlich bekommt die Bühne prominenten Besuch. Zwei übergroße Odin-Figuren erscheinen links und rechts neben den Drachenbootköpfen. Wo eben noch ein Lagerfeuer für beinahe intime Atmosphäre sorgte, thront nun der Göttervater gleich doppelt über dem Geschehen. Bescheidenheit war offenbar noch nie eine besondere Stärke der nordischen Mythologie. Die Band legt musikalisch nach. Die Gitarren beißen, die Drums hämmern und Heggs Stimme gräbt sich tief durch die Halle. „Shield Wall“ liefert den passenden Soundtrack für eine geschlossene Front. Vor der Bühne allerdings sieht es weniger nach disziplinierter Schildmauer aus. Die Moshpits drehen ihre Kreise, während über ihnen immer neue Crowdsurfer Richtung Security treiben.

Was von außen wie völliger Wahnsinn aussieht, funktioniert erstaunlich gut. Man rempelt sich an, hilft einander hoch und macht weiter. Ein ziemlich raues Verständnis von Gemeinschaft. Aber eben eines, das im Metal seit Jahrzehnten funktioniert. „Eight Legs of Thunder“ bringt anschließend Sleipnir ins Spiel, Odins achtbeiniges Pferd. Die Schweden jagen durch die Geschichte mit der gewohnten Mischung aus Tempo, Gitarrenmelodien und Heggs tiefem Grollen. Die beiden Odin-Figuren behalten dabei alles im Blick. Zumindest wirken sie so.

Auf die Götter, die Freunde und das nächste Bier

Irgendwann muss selbst die wildeste Wikingerhorde einmal anstoßen. „Raise Your Horns“ liefert dafür die passende Gelegenheit. Trinkhörner, Bierbecher und unzählige Fäuste gehen nach oben. Aus dem Konzert wird für ein paar Minuten eine große Feier unter Gleichgesinnten. Der Song besitzt diese unkomplizierte Direktheit, die keine komplizierte Erklärung braucht. Man muss weder sämtliche nordischen Götter auswendig kennen noch ein Langschiff besitzen, um zu verstehen, worum es geht. Freundschaft. Zusammenhalt. Und verdammt gute Musik. „For Victory or Death“ schickt die Schweden zurück in den Kampfmodus, bevor „The Way of Vikings“ noch einmal die raue Welt ihrer musikalischen Vorfahren beschwört. Hegg growlt, die Gitarren sägen und die Sporthalle hält erstaunlich tapfer durch.  Ein Hauch britischer Metalgeschichte mischt sich bei „Saxons and Vikings“ darunter. Der ursprünglich gemeinsam mit Saxon-Sänger Biff Byford aufgenommene Titel schlägt eine Brücke zwischen klassischem Heavy Metal und schwedischem Melodic Death. Die letzte Runde ist eingeläutet. Doch das größte Ungeheuer des Abends hat bislang noch niemand gesehen.

Wenn die Midgardschlange Hamburg verschlingt

Plötzlich verändert sich die Bühne ein letztes Mal. Die beiden Odin-Figuren verschwinden. Auch die Drachenbootköpfe müssen ihren Platz räumen. Was nun zum Vorschein kommt, dürfte selbst hartgesottene Metalheads kurzzeitig sprachlos machen. Eine riesige Seeschlange erstreckt sich über nahezu die gesamte Bühnenbreite. Jörmungandr, die Midgardschlange. In den alten Sagen umspannt dieses Ungeheuer die Welt. Beim Ragnarök trifft es auf Thor, den Donnergott – ein Kampf, der für beide kein besonders erfreuliches Ende nimmt. Genau davon erzählt „Twilight of the Thunder God“. Schon die ersten Gitarrentöne sind unverkennbar. Dieser Song braucht keine lange Vorstellung. Er gehört zu den großen Hymnen der Band und hat sich längst tief in das kollektive Gedächtnis ihrer Fans gefressen. Vor der monströsen Schlange ziehen Amon Amarth noch einmal sämtliche Register. Die Gitarren rasen, das Schlagzeug feuert aus allen Rohren und Johan Hegg lässt seine letzten Growls über die Menge rollen. Unten wird weiter gemosht. Haare fliegen, Fäuste schnellen nach oben und die Crowdsurfer geben auch auf den letzten Metern keine Ruhe. Thor ringt mit der Midgardschlange. Die Hamburger mit ihren letzten Kräften. Und irgendwo dazwischen liefern Amon Amarth ein Finale, das man so schnell nicht vergisst. Der letzte Akkord verhallt. Das Ungeheuer hat seinen Auftritt hinter sich, die Wikinger ziehen ab. Hamburg steht noch. Allerdings dürfte sich der eine oder andere Besucher am nächsten Morgen fühlen, als wäre er tatsächlich unter ein Langschiff geraten.

Fazit – Hamburg überlebt einen weiteren Wikingerüberfall

1181 Jahre nach dem historischen Überfall von 845 haben die Wikinger Hamburg erneut heimgesucht. Diesmal ohne brennende Häuser und geplünderte Klöster, dafür mit drei schwedischen Metalbands, reichlich Gitarrenmunition und einem Publikum, das sich nur allzu bereitwillig in die musikalische Schlacht gestürzt hat. Soilwork eröffnen den Abend mit technischer Klasse und melodischer Härte. Orbit Culture setzen mit ihren schweren Grooves und der modernen, kompromisslosen Gangart noch einen drauf. Und Amon Amarth? – Die liefern genau das, was ihre Fans erwarten: eine gewaltige Metalshow mit Drachenbootköpfen, monumentalen Odin-Figuren, gewaltigen Feuerstöße und schließlich einer riesigen Midgardschlange lassen die nordische Sagenwelt auf der Bühne lebendig werden. Dazu messerscharfe Gitarren und einen Johan Hegg, dessen Growls vermutlich selbst die alten Götter aus ihrem Schlaf reißen würden.

Text & Photos. Thomas Friedel Fuhrmann

Setlist Amon Amarth:
„Gjallarhorn“ • „War of the Gods“ • „Death in Fire“ • „Free Will Sacrifice“ • „Deceiver of the Gods“ • „The Allfather Awakes“ • „Hermod’s Ride to Hel – Lokes Treachery, Part 1“ • „Put Your Back Into the Oar“ • „We Rule the Waves“ • „One Thousand Burning Arrows“ • „Upphaf“ • „Guardians of Asgaard“ • „Shield Wall“ • „Eight Legs of Thunder“ • „Raise Your Horns“ • „For Victory or Death“ • „The Way of Vikings“ • „Saxons and Vikings“ • „Twilight of the Thunder God“

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