TAZER im Interview (2/2)

Tazer veröffentlichen mit „Taze Is the Rule“ ihr Debütalbum. Wir sprechen mit dem Trio in unserem zweiteiligen Interview, was hinter dem Kult steckt. Du hast Teil 1 verpasst? Kein Problem, Du kannst ihn hier nachlesen.
Vision
Der Song „Tazer Erazer“ behandelt das Erschließen neuer Möglichkeiten, um die eigene Vergangenheit hinter sich zu lassen. Dazu müssen wir mehr wissen. „Wir wollen, dass unsere Arbeit wirkungsvoll und inspirierend ist, niemals vorhersehbar. Daher legen wir so viel Wert auf die visuelle Gestaltung, die Videos, die Logos, das Image – und deshalb halten wir auch unsere Identität geheim. Unsere Arbeit spricht für uns, und sie ist stets auf die Zukunft ausgerichtet. Wir wollen keine Wurzeln, nur Inspirationen. Es ist eine Denkweise, eine Haltung, eine Lebenseinstellung: entweder man hat sie, oder man hat sie nicht.“ Das hängt irgendwie mit „Raise the Voltage“ zusammen, denn manchmal bedeutet eine solche Transformation, dass man bis zum Äußersten gehen muss. Aber woher weiß man, wann das Maximum erreicht ist? Wenn die „Stimmen in meinem Kopf“ genug gesprochen haben? „Man erreicht nie das Maximum. Wenn man den Gipfel erreicht, hat man versagt, ist man am Ende. Das ‚Maximum‘ existiert nicht. Für uns gibt es immer eine nächste Stufe, und die Stimmen in unseren Köpfen sprechen nie genug.“
Transformation
Ein weiterer Track, der Fragen aufwirft, ist „Taze Your God“. Welchen Autoritäten vertrauen Tazer heutzutage eigentlich, oder besser gesagt: Welche Eigenschaften sollte eine Person oder Institution in einer Autoritätsposition besitzen, um Respekt zu verdienen? „Die Autorität, die von einem echten Tazer ausgeht, ist unantastbar. Daher verdient jede Person oder Institution, die dieses menschliche Äquivalent an roher Kraft in sich trägt, unseren Respekt. Wir haben keine Zeit für diejenigen, die nachgeben – sei es gegenüber dem Markt, Trends, der Politik oder Kompromissen. Wir respektieren klare Ideen und das unerbittliche Verfolgen von Zielen, unabhängig von jeglicher Ideologie.“
Marie-Luise Henke
Line-up:
Calico InHell – Programmierung, Gitarren
Drumnibal – Gesang, Schlagzeug
Oni X01 – Gesang, Programmierung
Sieh Dir das Video zu „A Razor Can Slit, A Tazer Can Kill“ an:
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